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ThWIC bereitet den Start der zweiten Umsetzungsphase vor
2026 wird ein entscheidendes Jahr für den Thüringer Wasser-Innovationscluster. Mit dem Abschluss der ersten Umsetzungsphase im Frühjahr enden auch die 24 geförderten Projekte der Clusters4Future-Initiative und gleichzeitig wollen wir gemeinsam die zweite Umsetzungsphase der Zukunftsclusterförderung angehen.
Nach einem intensiven Antragsprozess im Jahr 2025 – inklusive Einreichung des Gesamtantrags, Jurybegehung und Verteidigung beim BMFTR – blickt ThWIC nun zuversichtlich auf die Bewilligung der 15 Millionen Euro Fördermittel für Phase 2, deren Start für den 1. April 2026 geplant ist.
Was kommt in Phase 2?
Für die kommenden drei Jahre wurde die Clusterstrategie gezielt weiterentwickelt und elf neue Verbundvorhaben beantragt. ThWIC setzt künftig noch stärker auf intelligente Spezialisierung und fokussiert sich auf drei Zielindustrien: Chemie, Lebensmittel und Pharma. Die zugehörigen Projekte werden missionsorientiert als Komplexprojekte organisiert und zeichnen sich durch ihre Praxisnähe und Interdisziplinarität aus.
Flankiert werden sie durch innovationsunterstützende Maßnahmen und Querschnittsprojekte, die den Transfer, die Wertschöpfung und den Netzwerkaufbau stärken und damit die langfristige Verstetigung des Clusters vorbereiten.
Neue Strukturen für die Zukunft des ThWIC
ThWIC setzt für die Verstetigung des Clusters auf den Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerks und eines Industrienetzwerks. Mit dem Think Tank des ThWIC entsteht eine neue organisatorische Struktur als Plattform für Wasserdiskurse, Wissensvermittlung und wissenschaftlichen Austausch.
Parallel dazu plant ThWIC gemeinsam mit dem ThEEN e. V. den Aufbau eines Industrienetzwerks. Durch diese Kooperation erhält der ThWIC Zugang zu einer leistungsstarken Clusterstruktur, die insbesondere Aufgaben in den Bereichen Veranstaltungen, Vernetzung und politische Interessenvertretung übernehmen wird. Eine Arbeitsgruppe startet noch in diesem Jahr mit der Ausgestaltung des inhaltlichen Profils und der Governance-Strukturen, sodass ThWIC-Mitglieder das entstehende Industrienetzwerk in den kommenden Wochen und Monaten aktiv mitgestalten können.
Das Industrienetzwerk wird als zentrale Anlaufstelle für die Kommerzialisierung von ThWIC-Technologien und -Services etabliert und dauerhaft die Interessen der ThWIC-Mitgliedsunternehmen vertreten.
Blick nach vorn
2026 wird damit vor allem ein Jahr der Neugestaltung. Mit neuen Strukturen, innovativen Projekten und erweiterten Partnerschaften macht ThWIC einen bedeutenden Schritt in Richtung Verstetigung und nachhaltiger Wertschöpfung – für den Cluster selbst sowie für seine Mitglieder.
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